Rürup Förderung

Mit dem Alterseinkünftegesetz hat sich die einheitliche Behandlung der Vorsorgeaufwendungen 2005 geändert. Nun wird zwischen folgenden Arten von Vorsorgeaufwendungen unterschieden:

Der Sonderausgabenabzug nach §10a EStG für die Riester Rente wurde nicht angepasst und besteht weiterhin unverändert.

Ehepartner profitieren doppelt!

Im neuen §10 EStG ist nun die Förderung der Basisrente geregelt. Das Abzugsvolumen für Altersvorsorgeaufwendungen aus der Basisversorgung ist dabei auf einen Höchstbetrag von 20.000 Euro pro Jahr begrenzt. Bei steuerlich zusammen veranlagten Ehepartnern wird der Betrag auf 40.000 Euro verdoppelt.

Bei Beamten wird dieser Höchstbetrag um einen fiktiven Gesamtrentenversicherungsbeitrag gekürzt. Dieser fiktive Beitrag errechnet sich aus dem gültigen Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung und den erzielten steuerpflichtigen Einnahmen des Beamten, maximal jedoch bis zur Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung.

Damit wird gewährleistet, dass Beamte und Pflichtversicherter in der gesetzlichen Rentenversicherung gleichgestellt werden.

Wer darf Rürupprodukte anbieten?

Eine Basisrente kann laut Vorgabe des Gesetzgebers von verschiedenen Produktanbietern konzipiert werden. Ähnlich wie bei der Riester-Rente kann also eine Versicherungsgesellschaft, eine Fondsgesellschaft oder eine Bank einen Rürup-Vertrag anbieten. Aktuell werden die meisten Basisrenten bei Versicherungsgesellschaften abgeschlossen.

Im Einkommensteuergesetz ist geregelt, dass die Beiträge für eine Rürup-Rente nur dann steuerlich geltend gemacht werden können, wenn der Vertrag eine lebenslange Rentenzahlung vorsieht, diese nicht vor dem 60. Lebensjahr bezogen werden kann und der Vertrag nicht vererbbar, nicht veräußerbar, nicht kapitalisierbar und nicht beleihbar ist.

1. Schicht der Altersvorsorge

Als Aufwendungen zur Altersvorsorge im Rahmen der Basisversorgung gelten im Sinne des Alterseinkünftegesetz Beiträge

Beiträge zu den oben genannten Verträgen können seit 2005 als Sonderausgaben Steuer mindernd angesetzt werden. Dabei gilt ein Höchstbetrag von 20.000 Euro für alle Steuerpflichtigen.

Von diesem Höchstbetrag wird jedoch der steuerfreie Arbeitgeberanteil zur gesetzlichen Rentenversicherung abgezogen. Bei Beamten ein fiktiver Gesamtrentenversicherungsbeitrag.

Beispiel zur Rürup-Förderung können Sie im Kapitel Rürup-Förderbeispiele nachlesen.

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