Das Alterseinkünftegesetz wurde am 09. Juli 2004 beschlossen und ist zum 01. Januar 2005 in Kraft getreten. Es hatte umfangreiche Veränderungen im deutschen Altersvorsorgesystem zu Folge. Vorausgegangen war ein Urteil des Bundesverfassungsgerichtes aus dem Jahre 2002. Darin hatte das Bundesverfassungsgericht festgestellt, dass die unterschiedliche Besteuerung der Beamtenpensionen und gesetzlichen Rentenleistungen mit dem Gleichheitsgrundssatz des deutschen Grundgesetztes nach Artikel 3 unvereinbar ist.

Rentenbesteuerung und 3-Schichtenmodell

Um die oben genannte unterschiedliche Besteuerung zu vereinheitlichen, wurde beschlossen, dass auch die gesetzlichen Rentenleistungen zukünftig voll besteuert werden. Im Rahmen des Alterseinkünftegesetz wurde eine schrittweise Erhöhung des steuerpflichtigen Anteils von 50% im Jahr 2005 auf 100% bis zum Jahr 2040 vereinbart. Im Gegenzug wurde das deutsche Altersvorsorgemodell in 3 Schichten unterteilt.

Die Beiträge die in  Produkte der ersten und zweiten Schicht investiert werden, können seit dem 01. Januar 2005 steuermindernd angesetzt werden. Es kommt somit zu einer Steuerfreistellung in der Ansparphase, dafür werden dann die Renteneinkünfte dieser Produkte nachgelagert im Rentenalter besteuert.

Rürupförderung wird eingeführt!

Um auch die Anreize zum Aufbau einer privaten Alterversorgung weiter zu erhöhen, wurde mit der Rürup Rente ein zweites staatlich gefördertes Altersvorsorgeprodukt im Rahmen des Alterseinkünftegesetz eingeführt. Die Rürup Rente wird der Basisversorgung zugeordnet (= 1. Schicht). Beiträge der Basisversorgung können bis zu einen Betrag von 20.000 Euro (40.000 Euro für Verheiratete) pro Jahr steuerlich abgesetzt werden.

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