Häufig gestellte Fragen

Was passiert mit meinem Geld, wenn ich in der Ansparphase versterbe.

Grundsätzlich kann eine Rürup-Rente nicht vererbt werden. Falls Sie also während der Ansparphase versterben sollten, würde das bis dahin angesparte Vermögen zugunsten der Versicherungsgemeinschaft verfallen. Hier ist die Basisrente also genauso geregelt wie die gesetzliche Rentenversicherung.

Jedoch gibt es im Gegensatz zum gesetzlichen System durch die Versicherungswirtschaft verschiedene Lösungen, um für den Todesfall vorzusorgen.

So kann der Versicherungsvertrag mit einer zusätzlichen Leistung in Form einer Hinterbliebenenrente für den Ehepartner oder die Kinder ausgestattet werden. Hier gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten. Entweder kann eine Rente in einer bestimmten Höhe vereinbart werden, oder das angesparte Vermögen kann als Hinterbliebenrente verwendet werden.

Alternativ kann auch noch eine Zusatzversicherung zur Beitragsrückerstattung im Todesfall abgeschlossen werden. Die Beiträge für die Zusatzversicherung sind jedoch nicht steuerlich abzugsfähig.


Was passiert mit meinem Geld, wenn ich in der Rentenphase versterbe?

Wenn der Versicherungsnehmer während der Rentenphase verstirbt, würde auch hier, wie in der Ansparphase das noch vorhandene Vermögen (das noch nicht durch Rentenzahlungen aufgebraucht wurde) zugunsten der Versicherungsgemeinschaft verfallen. Jedoch gibt es auch hier ähnliche Absicherungsmöglichkeiten wie in der Ansparphase.

Ist der Versicherungsnehmer verheiratet, so kann bei der Rüruprente ein Hinterbliebenenschutz für den Ehepartner vereinbart werden. Folgende Modelle werden hier durch die Versicherungsgemeinschaft angeboten:

Entweder wird die Hinterbliebenenrente in Abhängigkeit der Hauptrente bezahlt (Bsp.: 60% der Hauptrente) oder aber es kann eine Rentengarantiezeit vereinbart werden, oder aber es kann der Restbetrag des Vermögens als Grundlage für die Ermittlung einer Hinterbliebenenrente herangezogen werden.


Was bedeutet Rentengarantierzeit?

Der Versicherungsnehmer einer Rüruprente erhält seine Rentenleistung lebenslang ausbezahlt. Die Vereinbarung einer Rentengarantiezeit ist für Ihn also nicht notwendig. Da im Todesfall das Vermögen jedoch zugunsten der Versicherungsgemeinschaft verfallen würde, sichert eine Rentengarantiezeit die Hinterbliebenen ab.

Folgendes Beispiel zur Erläuterung:
Für eine Rürup-Rente wird eine Rentengarantiezeit von 10 Jahren vereinbart. Der Versicherungsnehmer beantragt mit 65 Jahren seine Rentenleistung. Er selbst würde diese Rentezahlung nun lebenslang erhalten. Seine Hinterbliebenen würden aufgrund der Rentengarantiezeit die Rentenzahlung maximal 10 Jahre lang erhalten. Verstirbt der Versicherungsnehmer nun beispielsweise mit 70 Jahren. So würden die Hinterbliebenen noch 5 Jahre eine Rentenzahlung erhalten. Verstirbt der Versicherungsnehmer allerdings erst mit 80 Jahren, ist auch die Rentengarantierzeit abgelaufen, da diese maximal bis zum 75. Lebensjahr des Versicherungsnehmers bestand hatte.


Wer zählt als Hinterbliebener im Rahmen der Rürup-Förderung

Zum Kreis der Hinterbliebenen zählen der Ehegatte des Rürup-Sparers sowie die Kinder, die noch einen Anspruch auf Kindergeld haben. Sobald der Anspruch auf Kindergeld entfällt, fallen auch die Kinder aus dem Kreis der Hinterbliebenen, die eine Leistung aus der Basisrente beziehen können. Ein nicht verheirateter Lebenspartner gehört nicht zum Kreis der Hinterbliebenen.

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