Eingetragen am 09.05.2012 um 00:52

Nach den Plänen der Ministerin, sollen zukünftig alle Personen, die einer selbständigen Tätigkeit nachgehen zur Altersvorsorge verpflichtet werden, um so die Altersarmut zu bekämpfen.

Denn im Vergleich mit dem europäischen Ausland hinkt Deutschland in Sachen Altersvorsorgepflicht für Selbständige hinterher. So hat Österreich schon vor ca. 10 Jahren beschlossen, dass Selbständige auch in das staatliche Rentenversicherungssystem einbezahlen müssen.

Die geplante Rentenversicherungspflicht ist stand heute noch nicht konkretisiert, Eckpunkte sollen jedoch in den Gesetzentwurf zur Rentenreform einfließen, der im Mai 2012 vom Kabinett beschlossen werden soll.

Versicherungszwang mit Ausnahmen

Die bisherigen Pläne sehen dann einen Versicherungszwang für alle Selbständige vor. Jedoch soll es Ausnahmen für bestimmte Personenkreise geben, die bereits anderweitig abgesichert sind. Vor allem alle Selbständige die schon heute zu einer Altersvorsorge verpflichtet sind. Dazu gehören Künstler, Ärzte, Apotheker, Steuerberater, Architekten, Rechtsanwälte und teilweise auch Handwerker.

Und um eine übermäßige Belastung der Rentenversicherung zu vermeiden sollen Selbständige im rentennahen Alter ebenfalls von der Versicherungspflicht ausgenommen werden.

Gesetzlich oder privat?

Unklar ist noch, ob der Versicherungszwang im Rahmen der gesetzlichen Rentenversicherung erfolgen wird, oder ob auch eine private Absicherung möglich sein wird.

Ist dies der Fall, so erfüllt die Rürup Rente schon heute die geforderten Vorgaben. Denn die verpflichtende Altersvorsorge soll nur als Rente ausbezahlt werden und darf nicht vererblich, übertragbar, beleihbar, veräußerbar oder kapitalisierbar sein.

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